Wie alles begann…

Wir, das sind Tobias, Anastasia und unsere zwei kleinen Zwerge, versorgen uns im Frühjahr, Sommer und Herbst durch unseren Garten selbst. Recht schnell stellten wir fest, dass wir viel zu viel Gemüse im Garten hatten. Da wir direkt an der Hohen Straße, eine ehemalige Handelsroute zwischen Frankfurt und Büdingen, gelegen sind, beschlossen wir für Wanderer und Radfahrer unser Gemüse auf einem kleinen Tisch direkt zu verkaufen. Recht schnell wurde unser Gartengemüse angenommen und wir freuten uns so sehr darüber, dass wir nach Möglichkeiten suchten, Gemüse im Garten professionell anzubauen und dies dann auch zu verkaufen. Es war uns dabei sehr wichtig, dass wir im Gemüseanbau naturnah gärtnern und frei von jeglichen umweltbelastenden Schadstoffen bleiben. Dabei fiel uns das in Amerika und Frankreich überaus erfolgreiche Konzept, des Market Garden ins Auge.  Denn es zeigte uns, dass es mit ausgefeilten Techniken, durchaus möglich ist auf unter einem Hektar Gemüse anzubauen und dies zu verkaufen.

Unsere Marktgärtnerei

Als Marktgärtnerei bezeichnet man kompakte Gärten welche unter Verwendung der Betriebsweise und Techniken des Market Gardens mit hoher Flächeneffizienz Gemüse produzieren. Durch den Verzicht auf schwere Maschinen und die Rückkehr zu Handgeräten, ist es möglich geringere Pflanzabstände und Aussaatdichten sowie Mischkulturen zu integrieren. Durch bessere Bodendeckung und Verdunkelung ist eine ressourcenschonende Bewässerung und Einsparungen bei der arbeitsintensiven Beikrautpflege möglich.
Durch die feste Anzahl von Gemüsekisten pro Woche ist eine genauer Befarfsermittlung und intelligente Anbauplanung möglich. Die Anbauplanung enthält die zu erwartende Erträge, Aussaat- und Pflanzzeitpunkte sowie die komplexen Beetbelegungen.

Biointensiver Gemüseanbau

Wir haben es uns zum Ziel gemacht, den Boden auf dem wir unser Gemüse anbauen, zu wahren und zu verbessern, dies gelingt uns durch einen biointensiven Anbau. Diese Anbauweise sorgt und schafft einen nährstoffreichen, lockeren und fruchtbaren Boden. Wir haben dafür sogenannte leicht erhöhte Dauerbeete angelegt, die von uns durch Kompostbeigabe und das lockern des Bodens durch eine Grabegabel sonst nicht mehr weiter berührt werden.
Wir verzichten bewusst auf große Maschinen und jegliche Beigabe an Stoffen in den Boden.
Durch verschiedene Handgeräte, können wir im Anfangsstadium der Jungpflanzen die Oberfläche gut bearbeiten, die Struktur des Bodens bleibt dadurch so intakt wie nur möglich, sodass es den Pflanzen erlaubt mehr in die Tiefe anstatt in die Breite mit den Wurzeln sich auszubreiten.